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Das eiserne Halsband

 

Eine frei erfundene Geschichte, aber doch irgendwie erlebt von Tina Latexa

 

 

In Dankbarkeit Lady Josephine gewidmet

 

Kapitel 1: Banges Warten

Es ist ein schwül-heißer Sommertag im Juli, ein Freitag. Hat schon lange nicht mehr geregnet. Auch heute bei wolkenlosem Himmel brennt die Sonne am Mittag erbarmungslos auf die Wasser-lechzende Natur. Es ist 13:40 Uhr und ich stehe am Fenster in meinem gut gekühlten Büro im achten Stock. Von dort kann ich gut auf die Autobahn schauen, der Verkehr fließt ruhig und normal in Richtung Basel, mit wiederum einigen Galliker-Lastwagen, die in der Schweiz wohl allgegenwärtig sind.

Ich bin wieder mal furchtbar nervös, gehe auf und ab und schaue auf die Uhr: 13:45. Die Zeit scheint stillzustehen. Mein Telefon habe ich schon auf den Anrufbeantworter umgeleitet, der Computer läuft noch. Keine E-Mails. Ferienzeit, alles ein wenig ruhiger. Soll ich nochmals AOL checken? Gibt es neue Anweisungen, gar Änderungen unseres Plans? Blödsinn, nicht nötig. Auf SIE ist absolut Verlass. Sie hatte mir noch heute Morgen ein süßes Mail geschrieben, dass sie sich freut und selbst ganz kribbelig ist. Sie schrieb, das Wochenende würde mir gefallen, aber ich müsste sehr tapfer sein und alles beherzigen, was sie mir je beigebracht hat. Ich könnte ihr ganz vertrauen, sie weiß was ich kann, denn ich sei eine gute und gelehrige sklavin.

Lady Josephine hatte mich für 15:00 Uhr auf den Autobahnparkplatz Pratteln (in Richtung Basel) bestellt. Ich hatte eingewilligt, mit meiner Herrin ein ganzes Wochenende zu verbringen. Natürlich hatte sie mit keinem Wort erwähnt, was wir tun würden. Fahren wir in ein Hotel und lassen es uns gut gehen, oder besuchen wir einen SM-Club, eine Sklaven-Jagd im freien Gelände (ein Fable meiner Herrin) oder gar eine Fetisch-Party? Das alles nicht zu wissen, aber mir vorzustellen, macht mich ganz unruhig. Nachzufragen wäre zwecklos gewesen, keine gute Idee, das mag sie gar nicht.

14:00 Uhr. Ich halte es nicht mehr aus und fahre den Laptop herunter. Verstaue ihn in dem abschließbaren Blechschrank. Sicher ist sicher – zu viele sensitive Daten. Bin ja am Montag wohl wieder da. Ich fühle Angst. Noch mal auf die Toilette. Wünsche meiner Sekretärin ein schönes Wochenende, plaudere noch ein wenig, vermeide, meine Wochenendpläne genauer auszuführen - relaxen und so - und nehme dann den Aufzug ins Parterre. Auch die Pförtnerin wünscht mir ein schönes Wochenende – ja das werde ich sicher haben. Ich schlucke trocken. Nachdem ich die Drehtür passiere, pralle ich auf eine Mauer heißer Luft. Die Klimaanlage täuscht eben über die wahre Außentemperatur hinweg. Sicher über 35°C.  Als ich am Parkplatz bin, fühle ich mich durchnässt.

Meine Ängste vor den Sessions mit meiner Lady nahmen jedes Mal ein bisschen ab, aber heute ist es doch anders. Musste zu Hause lügen, ein Bergwanderwochenende mit Kollegen und so. Das tat mir weh, aber es ging nicht anders. Die Luft in meinem BMW ist noch um einiges heißer. Die Ledersitze tun richtig weh. Erst mal Fenster auf, Klimaanlage an und einfach losfahren. Bin natürlich viel zu früh dran. Auf der Autobahn Richtung Basel zünde ich mir eine Zigarette an. Sie ist noch nicht zu Ende geraucht, da biege ich schon auf die Raststätte ab. Wie die Herrin mir befohlen hatte wähle ich den hintersten Spot. Nur ein verlassener Sattelschlepper ist in der Nähe. Das ist gut so. 14:20 Uhr. Viel zu früh. Ich steige aus, zünde mir noch eine Zigarette an, die ich nach zwei Zügen wegwerfe. Mir ist übel. Gehe in die Raststätte zum Kiosk. Kaufe ein Mineralwasser, das ich schnell hinunterstürze.

Zurück zum Auto. 14:30 Uhr. Mittlerweile parkiert ein Holländer mit Wohnwagen links neben mir. Trägt ein Unterhemd der Marke Schiesser (Breitripp) sowie bunte Boxershorts. Ist braungebrannt und beginnt sein Campingtischchen auszupacken. Seine Begleiterin im Badeanzug und ein kleiner Hund sehen ihm zu. So ein Mist. Egal.

Ich setze mich auf den Hintersitz und beginne mir die Fingernägel rot zu lackieren. Auch das hatte sie mir aufgetragen. In dem heißen Auto mit zittrigen Fingern ist das gar nicht so einfach. Was ist, wenn der Holländer kommt? Zum Glück sind die Scheiben getönt. 14:50 Uhr. Fertig. Bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Es hat sich wieder gelohnt, die Nägel ganz lang wachsen zu lassen, obwohl ich aufpassen muss, dass sie nicht länger sind als die der Herrin. Das mag sie auch nicht so gerne. Ob diese Länge irgendjemand bemerkt hat? Ist ja auch egal. Ich bin jetzt wieder ein bisschen mehr Tina.  Noch eine Zigarette? Nein, lieber einen Kaugummi. Wegen des Atems.
So, dann noch die letzte Übung. Gemäß Anweisung sollte ich meine Lackpumps mit den hohen 12 cm Absätzen anziehen und vor dem Auto auf meine Lady warten. Ich mache das, aber ändere den Standpunk: Links neben dem Auto, wegen des Holländers. Wage zunächst keinen Schritt zu tun, zumindest keinen hörbaren.

Oh mein Gott, 14:58 Uhr. Normalerweise ist sie ja extrem pünktlich. Weiß gar nicht, wie ihr Auto aussieht, aber sie kennt ja meines. Gehe leise auf und ab mit den Händen in der Hosentasche. Die Sonne brennt und Schweißperlen stehen auf meiner Stirn, an diesem Freitagnachmittag um 15:01 Uhr.

Ein großer schwarzer Mercedes älteren Baujahrs kommt langsam auf mich zu. Ist sie es? Kein Zweifel. Ja, da kommt sie! Ich bin unendlich erleichtert. Atme tief durch. Sie hält neben mir (der Holländer ist auf der anderen Seite) und sie steigt aus. Herrliche High-Heels Sandaletten, blaue Seidenleggins, ein knapper Rock und ein schwarzes Top trägt sie. Sie setzt die Sonnenbrille ab, kommt auf mich zu mit einem strahlenden Lächeln und ich bin hingerissen. Alle Ängste sind verflogen.


Kapitel 2: Die Entführung

„Hallo Tina, wie geht es Dir?“

„Jetzt gut. Du siehst toll aus!“

„Du auch. Ich sehe, Du hast Deine Fingernägel schön lackiert. Sind sie nicht ein bisschen zu lang?“

„Ja, vielleicht. Entschuldigung, Herrin.“

Wir plaudern ein wenig. Sie lacht, als ich ihr den Holländer zeige.

Ich stehe nun ganz nahe zwischen Lady Josephine und meinem Auto. Ich kann nicht anders, als auf die Knie zu gehen und ihren rechten Fuß innig zu küssen und zu streicheln. Wie lange habe ich dieses Ritual vermisst! Dann den linken Fuß, und ich streichle auch ihre Fesseln und Waden. Ich vergesse alles um mich herum.

„Das genügt jetzt, wir wollen uns doch nicht schon jetzt verausgaben? Setz Dich doch mal auf den Hintersitz.“

Sie macht mir die Tür auf und ich krieche in den Fond. Es sind schwarze geräumige Ledersitze, schon etwas abgewetzt, aber sehr gepflegt. Das Auto ist gar nicht so heiß und ist erfüllt von ihrem Duft. Cloe, das Parfüm, das sie so mochte und das ich ihr an Weihnachten geschenkt hatte.

„Hast Du Durst?“

„Ja, sicher“, sage ich zögerlich.

„Ich gehe mal eben zur Tankstelle und hole Wasser. Wir haben noch eine lange Fahrt vor uns. Ich möchte, dass du Folgendes tust: Du ziehst Dich jetzt ganz aus – und ich meine ganz! Das heißt, die Schuhe lässt du an. Dann legst Du Deine Sachen ordentlich auf den Vordersitz, ganz oben darauf Deine Autoschlüssel!“

„Ja, Herrin.“

Lady Josephine dreht sich um, will weggehen, kommt aber nach ein paar Schritten zurück, öffnet die Beifahrertür und kramt in ihrer Tasche.

„Ach ja, wenn Du soweit bist, ziehst Du diese Latexmaske an und verschließt sie mit dem Halsband.“

Sie reicht mir die Maske, schlägt die Beifahrertür zu und geht ohne weiteren Kommentar.

Ich betrachte die Maske. Sie hat keinerlei Augenöffnungen, aber zahlreiche kleine Löcher im Mund- und Nasenbereich. Der Verschluss ist ein integriertes Halsband, das hinten mit einer Schnalle verschlossen wird.
Ich beginne mich zu entkleiden und lege Hose, Hemd, Unterhose und Strümpfe, und zuletzt den Autoschlüssel ordentlich auf den Vordersitz. Dann ziehe ich die Pumps wieder an. Eine Welle von Lust umströmt mich, jetzt ist gar keine Angst mehr zu spüren, der Verstand hört endlich auf zu denken. Es ist auch gar nicht so heiß im Wagen, fast angenehm. Geschafft. Nun noch die Maske, bevor Josephine zurückkommt. Ich entdecke beim Anziehen hinten einen Reißverschluss, den ich zu mache und verschließe das Halsband. Nun ist es dunkel. Die Maske riecht nach Gummi. Es kommt genügend Luft durch die Löcher. Ich bin erleichtert und lege meinen Kopf nach rechts auf den Sitz und warte.

Die Wagentür geht auf.

„Sehr schön, Tina. Ich bringe jetzt Deine Sachen in Deinen Wagen. Die wirst Du an diesem Wochenende nicht mehr brauchen. Ist das OK für Dich?

„Ja, Herrin.“

Josephine nimmt meine Sachen, ich höre Wagentüren schlagen, und dann kommt sie nach kurzer Zeit zurück.

„Deinen Autoschlüssel tue ich ins Handschuhfach, erinnere mich am Sonntag daran.“

Die Schlüssel klimpern, sie schließt die Tür, geht ums Auto herum und öffnet die linke Hintertür.

„Was haben wir denn da für ein braves Zöfchen?“

Josephine reibt energisch meinen Hintern und die Oberschenkel. Sie nimmt meine beiden Brustwarzen in die Finger und zieht fest daran.

„Autsch!“

Mit der flachen Hand schlägt sie fest auf meinen Po.

„Wie heißt das?“

„Danke, Herrin“, stöhne ich unter der Maske.

Mein Glied ist jetzt sehr steif. Josephine sucht etwas im Bereich der Vordersitze. Reflexartig umfasse ich meinen Penis.

„Was machst Du da? Darf das eine Sklavin, sich einfach anfassen?“

„Nein, Herrin, das war ungehörig.“

„Dagegen müssen wir wohl etwas tun.“

Dann geht alles sehr schnell. Lady Josephine schnallt Lederbänder um meine Handgelenke. Eine Kette klimpert unter dem Beifahrersitz, die dort wohl schon befestigt ist. Mit dem Halsband zieht sie mich herunter auf den Boden und befestigt die Kette mit dem Halsband. Nach dem Klicken zu urteilen ist es ein Vorhängeschloss. Nun nimmt sie meine Handgelenke und befestigt sie ebenfalls an dieser kurzen Kette mit einem Schloss.

„So, jetzt müssen wir aber los“

Ich bin nun völlig hilflos und geil. Da umfasst sie kurz mein Glied mit einer Hand.

„So gefällst Du mir, meine Liebe. Damit Du nicht doch noch irgendwie auf dumme Gedanken kommst, habe ich noch etwas Besonderes für Dich.“

Ich höre Metallteile klappern. Ich ahne, dass es ein Keuschheitsgürtel ist, von dem wir schon lange gesprochen hatten. Es ist ein wildes und geiles Gefühl, als meine Lady die diversen Bestandteile des KGs mir anlegt. Es ist wohl eine Metallhülse, die sie über den Penis schiebt. Zum Schluss höre ich ein klickendes Geräusch des Schlosses.

„Den Schlüssel behalte ich bei mir. Glaube mir, dieses Teil wird Dich schützen, vor wem und was auch immer. Besser Du gewöhnst Dich dran. “

Ich habe keine Ahnung, was sie damit meint. Der Druck um den Penis ist immens, aber nicht unangenehm. Lady Josephine breitet eine Decke über mich, setzt sich ans Steuer und fährt los.

Ich versuche, soweit es möglich ist, es mir bequem zu machen. Die Kardanwelle drückt ein wenig auf meine Oberschenkel. Von vorne unter dem Sitz hindurch kommt kühle Luft von der Klimaanlage.
Das Fahrgeräusch lullt mich ein und bald beginne ich zu träumen.

Ich werde wach, als der Wagen holpert. Schließlich stehen wir. Lady Josephine öffnet die Wagentür.

„Du, ich hab mich verfahren und brauche ein Karte. Da vorne ist eine Tankstelle. Ich möchte, dass Du jetzt aussteigst und hier auf mich wartest.“

Lady Josephine öffnet das Schloss und macht die Kette los. Sie hilft mir aus dem Auto.

„Na, wo hast Du denn Deine Schuhe gelassen?“

Mit einem Stöckchen schlägt sie mehrmals auf meinen Po.

„Komm mit. Wir sind in einem Waldstück und ich binde Dich an einen Baum, dass Du nicht abhanden kommst.“

„Ja, Herrin.“

Lady Josephine führt mich am Halsband und wir gehen vielleicht zehn Meter. Dann muss ich mich hinknien. Sie bindet meine Hände über Kopfhöhe an den Baum, möglicherweise an einen überhängenden Ast. Sie setzt mir zwei Brustklammern.

„Autsch“, entfährt es mir.

„Bin gleich wieder da. Sei schön brav.“

Ich höre, wie sie zurück zum Auto geht, den Motor anlässt und wegfährt.

Ich bin allein im Wald. Es ist wohl noch nicht spät, es ist noch sehr warm. Aber vom Wald kommt ein kühles Lüftchen. Die Vögel zwitschern. Ob es hier Ameisen gibt? Ich versuche aufzustehen. Meine Hände sind jetzt in Kopfhöhe. Ich versuche das Halsband zu öffnen. Das geht ja gar nicht. Das Halsband ist mit einem kleinen Vorhängeschloss gesichert. Sie geht aber auch auf Nummer Sicher. Ich untersuche die Maske an der Vorderseite. Da entdecke ich, dass man die Mundpartie abknöpfen kann. Soll ich das riskieren? Ich tue es einfach. Jetzt ist das Atmen einfacher. An meiner Lage ändert das nichts.

Plötzlich höre ich ein Motorengeräusch. Kommt die Herrin zurück? Meine Nackenhaare stellen sich auf. Es ist keinesfalls ihr Mercedes! Eher ein Motor mit größerem Hubraum, vielleicht ein SUV oder ein Pick-up. Der schwere Wagen hält genau dort wo wir standen. Oh Nein! Der Motor stirbt ab, eine Wagentür geht auf. Schritte, …. Schritte, die aber nicht näherkommen. Ich ducke mich hinter dem Baum so gut es geht und versuche keinerlei Geräusche zu machen. Ich rieche den Duft einer Zigarette. Ich habe jetzt furchtbare Angst. Ich bin völlig hilflos. Was soll ich tun? Minuten vergehen. Die Wagentür wird geöffnet, der Motor startet, und der Wagen fährt weg. Ich bin unendlich erleichtert.

Kurze Zeit später hält der Mercedes. Ich kenne das Geräusch jetzt genau. Lady Josephine kommt mit schnellen Schritten auf mich zu.

„Alles in Ordnung, Tina?“

„Ja, Josephine, alles klar. Habe mich nur ein bisschen erschreckt.“

Lady Josephine bindet mich los und nimmt mir die Maske ab. Ich bin ihr sehr dankbar. Die Helligkeit blendet mich. Ich bemerke, dass Josephine sich umgezogen hat. Sie trägt jetzt wunderbare kniehohe Schnürstiefel und ein atemberaubendes schwarzes Lederkleid. Ich atme tief durch.
Wir gehen zum Wagen und ich setze mich auf den Rücksitz. Meine Hände zittern.

„Hier, nimm.“

Sie reicht mir eine Flasche Wasser, und ich nehme einen großen Schluck.

„Weiß auch nicht, was der hier wollte, aber es ist ja nichts passiert.“

Lady Josephine nimmt mir die Brustklammern ab, ein stechender Schmerz, aber das kenne ich bereits und beginne es zu langsam zu genießen. Sie greift mir zwischen die Beine.

„Einen edlen KG hast Du da. Ist er angenehm?“

„Ja sehr, so etwas habe ich mir schon lange gewünscht. Danke Dir, liebe Herrin.“

Ich kann nicht anders, als ihre Brust zu küssen und zu lecken. Sie lässt mich eine Zeitlang gewähren. Und ich fahre fort, ihre schönen Brüste in die Hände zu nehmen, zu streicheln und zu drücken und gleichzeitig mit meinem Mund untere Regionen anzusteuern. Ich bin sehr erregt und vergesse alles um mich herum.

„Jetzt aber mal langsam, meine Liebe, wir sind noch nicht da, Du wirst all Deine Lust noch brauchen.“

Mit diesen Worten übergibt sie mir die Maske und befiehlt mir, diese wieder anzuziehen. Zum Glück bleibt der Mundbereich frei. Sie bindet mir die Hände auf den Rücken und ich darf es mir auf dem Rücksitz bequem machen. Sie breitet eine Decke über mich, steigt vorne ein und fährt los.

Ich muss sehr schnell eingeschlafen sein, denn ich werde wenige Augenblicke später wach, als der Wagen über einen holprigen Weg fährt. Das geht jetzt schon einige Minuten. Ich bemerke auch schnelle Wendungen nach links und rechts: Serpentinen, die nicht enden wollen. Nach einiger Zeit geht es wohl wieder geradeaus.

Plötzlich halten wir. Lady Josephine steigt aus bei laufendem Motor und kommt nach wenigen Augenblicken zurück. Der Wagen fährt ein paar Meter weiter und bleibt stehen. Sie stellte den Motor  ab. Es klingt, als würde ein großes Tor zugeschlagen. Meine Lady steigt aus und schlägt die Fahrertür zu. Es hallt, als wären wir in einem geschlossenen Raum. Nichts passiert weiter. Einige Zeit später wird die hintere Wagentür geöffnet.

„So, Tina, aussteigen, wir sind da!“

 


Kapitel 3: Beim Schmied

Lady Josephine hilft mir aus dem Wagen. Meine Glieder sind ganz steif und meine Arme eingeschlafen. Sie löst das Halsband der Maske und ich ziehe sie über den Kopf. Sie öffnet das Schloss, das meine Arme zusammenhält.  Schließlich entfernt sie auch die Armbänder. Ich brauche einen Moment, um mich an die Helligkeit zu gewöhnen.

„Warte hier am Wagen. Bin gleich zurück.“

Ich schaue mich um. Es ist eine sehr große Scheune. Das spitze Dach ist frei und man sieht die Sparren und Balken und den First, der sicher 12 Meter hoch ist. Der Mercedes steht auf einer freien Fläche hinter dem großen Eingangstor. Alles ist mit ziemlich trüben Glühbirnen ausgeleuchtet, und es dauert eine Weile, bis ich Details erkennen kann. Vor mir ist ein Gang zu sehen, vielleicht 20 Meter lang, dessen Ende an einer Mauer mit weißen Kalksandsteinen endet. In der Mitte der Mauer ist eine schwere eiserne Tür. Lady Josephine geht mit elegantem Schritt den Gang hinab. Ich genieße das Geräusch ihrer Stiefel auf dem Betonboden.
Links und rechts des Ganges befinden sich Boxen (für Pferde?). An deren Eingang ist jeweils allerlei Geschirr aufgehängt. Ketten, Sattel, Zaumzeug. Ich schaue genauer hin und bemerke mit Staunen einen Pferdesattel vor der ersten Box neben mir, auf welchem ein Dildo angebracht ist. Mein Kopfkino ist sofort in voller Fahrt. Von Ponyspielen hatte ich schon gehört. Ist dies solch ein Ort?

Josephine klopft an die Tür am Ende des Ganges und diese wird sofort geöffnet. Ich erkenne undeutlich einen Mann, den sie mit Wangenküsschen begrüßt. Danach redet sie irgendwie heftig auf ihn ein. Er schüttelt mehrmals den Kopf, die Worte werden lauter, aber ich kann nicht erkennen, worüber sie streiten.

Lady Josephine winkt mich zu ihr. Ich bin ganz nackt außer dem Keuschheitsgürtel, der mich mittlerweile ein wenig zwickt und laufe den Gang entlang. Ich versuche aufrecht zu gehen – um eben Haltung zu bewahren.

„Darf ich vorstellen, das ist meine Zofe Tina Latexa“, sagt Lady Josephine.

Ich mache eine leichte Verbeugung. 

„Und dies ist Jacques, der Schmied.“

Jacques bemustert mich von Kopf bis zu den Füssen und wieder zurück. Er scheint schon älter zu sein, so Anfang sechzig. Er hat lustige Augen, schütteres Haar und einen Schnurrbart. Er hat blaue Arbeitskleidung an und trägt darüber eine braune Lederschürze, die schon ziemlich abgewetzt ist. An den Füssen sind braune Lederschuhe mit Stahlkappen.

„Willkommen, mein Täubchen“, sagt Jacques mit einem Elsässer Akzent.

Sind wir im Elsass, frage ich mich?

Er dreht sich um und will in die Werkstatt gehen.

„Wenn ihr sowit seid, könne mir anfange“, brummelt er vor sich hin.
„Die Gäscht …. zwoi Stund … spät… net ewich Zyt.“

Ich kann nur Bruchteile verstehen und mir keinen Reim darauf machen.

Lady Josephine nimmt mich am Arm.

„Du, Tina, Du musst jetzt ganz stark sein“, flüstert sie mir zu.

„Als Eintrittskarte für dieses Wochenende bekommst Du jetzt Eisenbänder angelegt. Die musst Du das ganze Wochenende tragen. Es wird nicht wehtun und keine Spuren hinterlassen. Wie ich Dich kenne, wird Dir das gefallen.“

Ich nicke und gebe ihr einen feuchten Kuss auf den Oberarm.

„Wenn es meiner Herrin gefällt, werde ich dies gerne ertragen“

„Dann komm!“

Schmied Jacques steht schon an der Werkbank und sucht eifrig verschiedenes Werkzeug zusammen. Er nimmt ein Messband, hat einen Bleistift im Mund und beginnt meine Handgelenke, Fussgelenke sowie meinen Hals auszumessen. Er pfeift leise eine Melodie und scheint mich gar nicht wahrzunehmen. Er geht an Regale und kramt hier und dort. Er kommt mit ein paar Rohlingen zurück. Er beginnt sie in verschiedene Werkzeuge einzuspannen und schleift und feilt und bohrt. Ich stehe in der Mitte der Werkstatt, fühle mich ein bisschen verloren und zittere ein wenig.

Das sieht Meister Jacques und bringt mir wortlos einen Kleppermantel. Das Gummi fühlt sich kühl und schön an. Der Mantel ist eher ein bisschen klein. Ich schließe ihn mit einem Gummigürtel. Jetzt fühle ich mich schon fast gut.

„Du, Tina, ich muss uns jetzt mal einchecken“ flüstert Josephine mir zu. „Du bist hier gut aufgehoben. Jacques ist ein Meister seines Faches, Du kannst ihm vertrauen. Wir sehen uns später heute Abend.“

Lady Josephine gibt mir einen Kuss auf die Wange, drückt mich und verlässt dem Raum. Wenig später höre ich ihr Auto wegfahren.

Ich fühle mich verlassen inmitten der Schlosserei.

„So, das Gröbste hätten wir.“

Jacques geht zu einer Ecke der Werkstatt und holt einen fahrbaren Stuhl. Es ist ein Holzstuhl mit hoher Lehne und zahlreichen Lederbändern. Ein Folterstuhl.

„Komm, mein Täubchen, jetzt wird es Ernst“, sagt Jacques und lacht dabei.

Plötzlich bekomme ich Panik, nichts wie raus hier, ich wende mich um und stoße dabei einen Stapel Schachteln mit Schrauben und Kleinteilen um, die mit einem scheppernden Geräusch auf den Boden fallen. Ich eile zur Tür.
Doch dort werde ich aufgehalten von einem großen Mann in Lederkleidung und Ledermaske, der mich grob am Oberarm packt, durch die halbe Werkstatt schleift und mich auf den Folterstuhl wirft.
Sofort beginnt er mich mit den Lederbändern zu fixieren, erst den Hals, dann Hände und Füße. Einen  ganz breiten Lederriemen zurrt er fest um meinen Bauch. Ich bekomme fast keine Luft.

„Ich wusste, dass er Ärger macht“, sagt er zu Jacques, der sich eine Zigarette anzündet.

„Pas de problem, übrigens es ist eine SIE“

Der Ledermann lacht und verlässt die Werkstatt.

„Du musst wissen, mein Täubchen, es ist eine Prüfung und zugleich eine Ehre, diese Eisenbänder angelegt zu bekommen. Nicht jeder ist deren würdig. Du musst gute Fürsprecher haben, dass Dir dies heute gewährt wird. Aber wenn Du Dich würdig erweist, dann besteht die Chance, dass Dich das nächste Mal silberne Bänder schmücken. Aber nur wenigen ist das bestimmt. Nicht zu reden von goldenen Bändern, dafür muss man schon etwas ganz besonderes geleistet haben.“

„Das da eben war nicht gerade klug von Dir. Ich rate Dir, mach keine Zicken mehr, gehorche einfach, nur dann wirst du ungeschoren davonkommen. Komm jetzt, schau nicht so traurig!“

Er hat wohl meine Tränen bemerkt.

„Ja, Meister Jacques“

„Nun dann wollen wir anfangen“

Zuerst löst er den Riemen der rechten Hand und streift das erste Eisenband über das Handgelenk. Es ist wie unbehandeltes Eisen von rostig-schwärzlichem Aussehen. Ich bemerke, dass sie von innen gummiert sind und bin froh darüber, denn so gibt es vielleicht keine Spuren. Jacques spannt das Eisenband samt Handgelenk in einen Schraubstock, dreht an einem Handrad, und die Backen pressen sich zusammen. Die beiden Stege des Eisenbands kommen immer näher und sind dann ganz fest zusammengepresst. Durch die Stege sind von beiden Seiten drei Löcher gebohrt.

„So jetzt wollen wir das Eisenband vernieten. Früher habe ich glühende Nieten verwendet. Wenn man nicht schnell genug mit Wasser gekühlt hat, gab es hübsche Brandblasen. Aber die Leute wollen das nicht mehr. Die Kaltvernietung ist genau so gut, mir soll es recht sein“, brummelt Jacques vor sich hin.

Der Schmied nimmt eine konisch zulaufende Kupferniete, steckt sich durch das Loch und beginnt sie mit dem Hammer zu bearbeiten, bis sie halb durchgetrieben ist. Dann schlägt er sie mit einem anderen Hammer auf beiden Seiten platt und schleift sie mit einer Trennscheibe glatt. Er ist ganz in seinem Element und scheint es zu genießen. 
Dasselbe tut er mit dem Loch auf der anderen Seite. In das mittlere Loch führt er einen Eisenring mit ca. 5 cm Durchmesser und schließt die Lücke mit ein paar Hammerschlägen und verlötet sie schließlich.

Dieselbe Prozedur wendet er an beim linken Handgelenk und dann an beiden Fußgelenken. Ich muss im Nachhinein gestehen, dass ich dies ziemlich erregend empfand. Zwischendurch hebt sich mein KG und schaut unter dem Mantel hervor. Jacques schaut interessiert hin.

„Einen schönen Keuschheitsgürtel hast Du da. Gut verarbeitet. Der war sicher nicht billig.“

„Ja, meine Herrin hat ihn mir besorgt.“

„Da kannst Du echt froh sein, eine solche Herrin zu haben. Ich glaube sie mag Dich sehr. Aber jetzt kommt Dein Schmuckstück“

Jacques löst Hals und Bauchriemen, und fährt den Stuhl an eine andere Vorrichtung. Ich muss nun den Kopf ganz nach vorne beugen, bekomme den Rohling angelegt, der dann zwischen zwei großen Ambossbacken zusammengebogen wird. Es ist ein irres Gefühl, ich bin völlig bewegungslos. Vor allem die Hammerschläge für die Nieten setzen mir zu und machen mich fast bewusstlos. Ich muss stöhnen.

„Gleich ist es soweit, mein Täubchen.“

Endlich gibt mich der große Amboss frei. An der Vorderseite des Halsbands ist bereits ein großer Ring angebracht. Es gibt ein metallisches Geräusch, wenn ich den Kopf bewege.

Meister Jacques befreit mich von dem Stuhl, geht zur benachbarten Tür und klopft zweimal fest. Sofort kommt der Ledermann mit der Maske auf mich zu. Er hat eine Art Hundeleine in der Hand, den er an dem Ring meines Halsbands befestigt. Damit führt er mich grob durch eine andere Tür und wir betreten ein Badezimmer.

Links im Raum befinden sich mehrere Duschen, rechts ist ein Waschbecken und geradeaus eine Kloschüssel. In der Mitte des Bades auf dem beige gefliesten Fußboden liegt eine lange rostige Kette, die an einem Ring neben der Toilette befestigt ist. Mit einem Vorhängeschloss befestigt er die Kette an dem Ring meines rechten Fußbands. Dann gibt er mir Anweisungen auf Französisch. Ich verstehe kein Wort.

„Je ne parle pas francais“, sage ich - die wenigen Worte auf Französisch, die ich beherrsche.

Er sagt unwirsch: „You go to the toilet and then take a shower. I´ll be back in fifteen minutes. Hurry up!”

Mit der Kette kann ich alles im Raum erreichen, aber nicht die Tür. Ich ziehe den Mantel aus, verrichte meine Notdurft (nicht so einfach mit dem KG) und nehme eine Dusche.

Danach ziehe ich den Mantel wieder an, fühle ich mich sehr erfrischt, aber spüre Hunger – und mich verlangt vor allem nach einer Zigarette. No chance. Ich denke an meine Lady Josephine. Wo mag sie nun sein? Das Fenster ist vergittert und ich sehe, dass die Sonne sich golden färbt. Es muss nun nach 20:00 Uhr sein.

Ich setze mich auf einen Schemel und betrachte meine rot lackierten Fingernägel. Die Tür geht auf.



Kapitel 4: Ein Ausritt

„Du bist also Tina Latexa“, sagt die Domina in strengem Ton.

Sie trägt einen langen Lederrock, unter dem glänzende Lack-Schnürstiefel mit extrem hohen Absätzen hervorschauen. Eine wunderschöne, eng geschnürte Latex-Korsage betont ihre Taille. Ihr brünettes Haar ist streng zurückgekämmt. Sie ist schön geschminkt. Ich bemerke ihre langen, schwarz lackierten Fingernägel. In der rechten Hand hält sie eine Peitsche.

Hinter ihr stehen der Ledermann, den ich schon kenne und noch eine Sklavin. Sie trägt ein enges, kurzes durchsichtiges Latex-Kleid von hellblauer Farbe. Sie ist definitiv eine SIE. Man kann die Brustwarzen ihrer mittelgroßen festen Brüste unter dem Kleid gut erkennen. Sie trägt keinen Slip. Sie hat ein hübsches Gesicht und trägt ihr leicht gewelltes schulterlanges, rötliches Haar offen. Ihren Hals schmückt ein silbernes Metallhalsband, mit einem Ring. Sie hat Reitstiefel an, ganz flache Absätze, aber mit Silbersporen. Sie hält ihren Blick nach unten gesenkt.

„Weißt Du nicht, wie man eine Domina begrüßt?“

Ich werfe mich sofort von dem Schemel auf die Knie und will schnell zu ihren Stiefeln kriechen. Aber sie steht immer noch im Türrahmen und die Kette ist zu kurz. Da knallt die Peitsche und verfehlt nur knapp meine ausgesteckte rechte Hand.

„Willst Du mich etwa berühren, Du NIEMAND?“

Ich weiß jetzt nicht was ich tun soll. Dann fällt mir ein, sich am besten ganz flach auf den Boden zu legen und den Hintern hochzuhalten. Das tue ich augenblicklich und warte auf das nächste Donnerwetter.

Doch die Domina wendet sich an den Ledermann: „Francois, Du Nichtsnutz, hast Du ihr etwa erlaubt, diesen dreckigen Mantel nach dem Duschen anzuziehen? Ich habe Dir schon hundertmal gesagt, dass man KLARE ANWEISUNGEN geben muss!“

Er antwortet auf Französisch. Es klingt sehr kleinlaut. Immerhin weiß ich jetzt, dass die Domina Theodora heißt.

Francois muss sich hinknien und bekommt 10 Hiebe mit der Peitsche und nochmals fünf Ohrfeigen.
„Merci, Madame Theodora“

Ich bleibe in dieser Haltung und erwarte heftige Schläge. Die bleiben aber aus.

„Zieh den Mantel aus, Tina, aber sofort. Dann stellst Du Dich hin, ich möchte Dich sehen!“

Ich beeile mich, werfe den Mantel in die Ecke, und die Kette rasselt an meinem Fuß, als ich mich in aufrechter Position vor ihr hinstelle. Ich bin nackt – bis auf den KG.

Madame Theodora mustert mich mit strengem Blick vom Kopf bis zu den Füssen und wieder zurück. Mit dem  Peitschenknauf hält sie mein Kinn ganz hoch und schaut mir streng in die Augen. Ich senke meinen Blick.

„Hm, schöne Lippen ….“

Es vergehen lange Augenblicke. Sie geht um mich herum, Ihre Absätze klingen auf dem Fliesenboden.

„Schlank bist Du. Gibt man Dir nicht genug zu essen?“

Dann geht sie hinter mich und klatscht mit der flachen Hand zweimal ganz fest auf den Po.

 „Nicht schlecht, das Ärschchen.“

„Lili, führe sie in die Sattelkammer und mach alles so wie ich Dir befohlen habe“

„Qui, Madame“

Sklavin Lili befreit mich von der Fußkette und führte mich an der Hand energisch durch den Gang nach links in eine Kammer, ca. 30 m2 groß. Außen an den Wänden sind Gestelle und Regale mit den verschiedensten Reitutensilien. In der Mitte des Raumes sind Holzbänke, fast wie in einer Turnhalle.

Lili kann gut Deutsch und beginnt angeregt sich mit mir zu unterhalten. Sie erzählt mir, dass sie eine Verkäuferin in einer Modeboutique in Belfort ist und sich frisch verlobt hat. Diese Wochenenden genießt sie sehr, kein Mensch ihres Umfelds weiß davon. Sie hat schon mehrmals teilgenommen und sie ist praktisch schon Teil des Inventars.
Ich finde sie sehr sympathisch. Ich frage, ob wir im Elsass sind.

„Falsche Frage!“, antwortet sie schnippisch.

 Sie sucht aus den Regalen zielsicher allerlei Geschirr und Zaumzeug, legt es auf den Boden und nimmt dann schließlich einen Sattel vom Haken und legt in dazu.

„Setz Dich auf die Bank“, heißt sie mich.

Sie kniet vor mir und ich bewundere ihre Gestalt. Sie reicht mir Knieschoner aus braunem Leder, die ich anziehe und mit einem Klettband hinten verschließe. Schließlich gibt sie mir braune Lederstiefel, Grösse 42 mit hohem Absatz, sie sind abgewetzt und wirken ein wenig klobig.

„Zieh diese Stiefel an“

Die Stiefel, die unter dem Knie enden, werden vorne verschnürt. Auf der Aussenseite sind jeweils Löcher vorgesehen, durch die die Ringe der Eisenbänder passen. Es ist wohl an alles gedacht.

Dann kommt Lili mit Lederfäustlingen, die sie mir fest um die Armgelenke bindet. Sie sind sehr eng und ich muss meine Hand fast zur Faust ballen, dass ich hineinkomme. Der Verschluss ist eine Schnürung, die sie fest und gewissenhaft verknotet.

Ich senke den Kopf und beginne ihre Hände zu küssen. Sofort schlägt sie mir ins Gesicht.

„Ich bin zwar noch keine Domina, aber ein wenig Anstand erwarte ich von Dir!“

Ich schaue ein wenig verunsichert drein.

„Alles OK“, sagt sie, grinst und streicht mir über den Kopf.

„Nun nimm die Ponyhaltung ein.“

Ich tue, wie geheißen und sie legt mir einen Sattel über den Rücken, den sie mit Lederbändern auf der Bauchseite verschließt. Auch über die Schultern kommen jeweils zwei Riemen, die festgezurrt werden. Obwohl Lili eine eher zierliche Person ist, geht sie ganz schön resolut ans Werk. Ich fühle, dass mein Penis nun sehr steif ist und es wird sehr eng im KG.

„Bist Du OK?“, fragt sie besorgt.

„Alles bestens, Lili“, antworte ich.

Eigentlich bin ich ja auch ganz happy.

Nun bringt sie das Zaumzeug für den Kopf. Es sind mehrere Lederriemen, die kreuz und quer über den Kopf gehen. Kann es gar nicht so gut erkennen. Schließlich muss ich den Mund öffnen, durch den sie die metallene Kandare steckt. Alles wird festgezogen. Ich kann meinen Mund nicht mehr schließen. Ganz oben am Kopf verschraubt sie irgendwelches Federzeug. Ich finde dies nun total albern und fühle mich ein wenig unwohl. Die Spucke rinnt mir aus dem Mund, auch das ist mir peinlich.

Lili bemerkt dies und streichelt mir über den Po.

„Gleich haben wir es. Jetzt fehlt nur noch der Schwanz.“

„?!?“

Ich kann nun gar nicht mehr erkennen, was sie tut. Sie schiebt mir ganz vorsichtig einen gut geschmierten Dildo in den After, der an einem weiteren Lederband am Sattel und dann zwischen den Beinen unten durch angebracht wird.
Das Verrückte ist, dass ich nun einen großen Pferdeschwanz spüre, der meine Oberschenkel kitzelt.

„Fertig, Du bist wunderschön“, sagt Lili und klatscht vor Freude in die Hände. „Komm, mein Pferdchen“

Lili besteigt den Sattel und nimmt die Zügel in die Hände, die an meinem Kopfgeschirr angebracht sind.

„Du weißt, wie das geht, ich ziehe nach rechts und Du gehst nach rechts und so weiter.“

Lili dirigiert mich in Richtung Tür und dann auf den Gang nach rechts. Sie ist gar nicht schwer und irgendwie beginne ich dies alles zu genießen.

„Lauf, Pferdchen“, sagt Lili und ermuntert mich mit einem leichten Schlag mit der Reitgerte.

Wir kommen zum inneren Eingang der großen Scheune, wo wir von Domina Theodora gestoppt werden.

„Da seid ihr ja endlich“, sagt sie streng.

„Ich habe vernommen, dass Du Dich bei Meister Jacques ungebührlich verhalten hast. Wolltest wohl ausbüchsen?“

Ich schaue nach unten.

„Was hast Du dazu zu sagen, hm?“, fragt sie streng.

„Es tut mir sehr leid, Madame. Ich war von Sinnen.“

„Das kann Dir auch leid tun. Ich erwarte von Dir strengsten Gehorsam!“

„Jawohl, Herrin Theodora“

„Zur Strafe wirst Du jetzt einen kleinen Ausritt mit Sklavin Lili unternehmen. Lili, Du weißt, wo es lang geht.“

Madame Theodora dreht sich um und geht.

Lili dirigiert mich nach links, und es geht nach draußen. Die Luft ist nun viel wärmer aber frisch, als wir das Gebäude verlassen.

Vor uns ist ein Pferch, total schlammig.

Lili gibt mir die Sporen.

„Auf geht’s, Pferdchen! Wehe, wenn meine Stiefel schmutzig werden.“

Also auf durch den Schlamm, es sind vielleicht zwanzig Meter. Ich gebe mir große Mühe, nicht umzukippen und etwa meine süße Fracht zu verlieren. Ich spüre den kühlen Schlamm unter mir.  Endlich geschafft. Ich bin völlig fertig, schmutzig und verschlammt.

„Und jetzt in den Kräutergarten!“, treibt Lili mich an. Sie dirigiert mich weiter nach links.

Von wegen Kräutergarten, es ist ein Feld mit Brennnesseln. 

Erst ist es eine angenehme Abwechslung, aber schon bald beginnt es auf meiner Bauchseite und auf der Innenseite der Oberschenkel und an den Armen zu brennen.
Ich beeile mich da sehr schnell durchzukommen, und endlich kommen wir auf den staubigen Hauptweg, der in Richtung Haupteingang der Scheune führt.

Ich bin verdreckt, alles brennt und fühle mich völlig fertig.

Wir werden vom Ledermann Francois erwartet, der dreckig grinst.

Lili steigt ab, gibt mir einen kleinen Kuss auf die Wange und geht wortlos in die Scheune.

Francois nimmt einen Wasserschlauch von einer Halterung, dreht an dem Wasserhahn und spritzt mich gründlich ab, ohne ein Wort zu sagen. Das Wasser kommt in einem dicken Strahl und ist herrlich frisch.

In einem Augenwinkel bemerke ich Domina Theodora, die aus der Ferne zuschaut. Ihr entgeht wohl gar nichts.

„Francois, Du KRETIN, pass auf, dass der Sattel nicht völlig nass wird, die Ladies mögen das gar nicht.“

Der Ledermann dreht sofort das Wasser ab und wirft den Schlauch in die Ecke. Dann hakt er eine Lederleine in den Ring meines Halsbands und führt mich damit grob in die Scheune.

 

Kapitel 5: Im Stall

Ich traue meinen Augen nicht, als wir den Stall betreten. Es herrscht emsiges Treiben. Ponys - es sind nicht nur Männer! - werden von illustrem Personal - Sklaven in verschiedenster Aufmachung - in die Boxen gebracht. Man hört Peitschen knallen und das Gerassel von Ketten und strenge Rufe und Anweisungen durchdringen die Scheune. 

Francois bringt mich zu einer Box an der linken Seite des Ganges, ungefähr im ersten Drittel. Die Box ist mit Stroh belegt. Ich bemerke zwei Ketten, die von der Decke hängen. Sofort befestigt er die Ringe meiner Arm- und Fußbänder mit Kettenenden, die im Stroh liegen. Dann befestigt er die Ketten von der Decke mit dem Sattel. Ich bin nun in der Ponystellung fixiert und kann mich nur sehr eingeschränkt bewegen. Vor mir an der Wand ist ein Spiegel, mit dem ich nach hinten schauen kann. Direkt vor meiner Nase steht ein hölzerner Melkschemel.

Ein Stallbursche kommt und stellt zwei kleine metallene Schüsseln vor mich auf den Boden. Er nimmt mir die Kandare aus dem Mund. Eine Schüssel enthält Wasser, die andere einen Brei.

„Manger“, sagt er und geht.

Hunger habe ich ja, aber es schmeckt abscheulich fade. Ich beschließe, nur das Wasser aus der anderen Schüssel zu trinken.

Erst mal passiert gar nichts. Dann kommt der Bursche zurück, zurrt die Kandare wieder fest und nimmt die Schüsseln mit. Dann schraubt er etwas auf den Sattel – ich nehme an es ist ein Dildo. Er sagt kein Wort dabei und verschwindet. Einige Zeit vergeht. Ich fühle mich nicht unwohl und wundere mich darüber ein wenig. Dann setzt mein Verstand ein: Wo bin ich eigentlich? Was mache ich hier? Habe keine Antwort darauf. Wo ist Josephine? Ich sehne mich so sehr nach ihr.

Plötzlich höre ich Geräusche. Leute kommen. Leute mit offensichtlich guter Laune. Man hört Lachen und Gekicher. Ich höre die strenge Stimme von Domina Theodora, kann aber kein Wort verstehen. Ich sehe im Spiegel Paare in Abendgarderobe vorbeigehen. Einige gucken in meine Box und gehen wieder. Ein Paar bleibt stehen. Es ist eine Frau mittleren Alters, nicht ganz schlank, aber auch nicht dick. Sie hat ein langes, blaues Brokatkleid an, die Taille eng geschnürt mit einem weiten Rock. Ihr blondes Haar ist hochgesteckt, ihre Schuhe kann ich nicht erkennen aber den Geräuschen nach sind es High-Heels. What else?! Ihr Begleiter hat einen schwarzen Anzug an, aber keine Krawatte. Er führt sie in die Box und bearbeitet von hinten ihre großen Brüste. Von mir nehmen sie zunächst gar keine Notiz. Er hebt ihren Rock hoch und massiert und streichelt ihre Beine. Er kniet und leckt ihren Schoss. Er ist sehr erregt. Sie aber mindestens genauso.

„Komm, meine kleine Schlampe, jetzt musst Du auf den Sattel steigen, es wird Dir gefallen“, sagt er keuchend. Er küsst sie wild am Hals.

„Ich hab das noch nie gemacht, Chérie, wie soll das gehen? Ich komm da nicht rauf.“

„Ich helfe Dir.“

Er hält ihren Rock nach oben und ich sehe im Spiegel schöne Nylons mit Strapsen. Endlich sitzt sie im Sattel. Mit ihren Pumps kann sie gut auf dem Boden stehen. Er ruft einen Sklaven herbei. Zusammen binden sie der Frau Lederbänder um die Handgelenke und befestigen sie an eine der Ketten hoch über ihrem Kopf. Er hört nicht auf ihre Brüste zu bearbeiten, er nimmt sie aus dem Ausschnitt und beginnt daran zu lecken. Die Frau beginnt leise vor Lust zu stöhnen. 

„Komm schon Honey, der Dildo ist für Dich.“

Sie schafft es offenbar, sich auf den Dildo zu setzen und beginnt langsam und dann immer schneller auf mir zu reiten. Der Mann nimmt eine Peitsche mit vielen kurzen Enden und beginnt damit die Frau auf ihre Brüste zu schlagen.
Das scheint ihr zu gefallen. Sie stöhnt immer lauter. Der Mann setzt sich vor mir auf den Schemel und öffnet seine Hose. Sein Penis ist groß und steif und direkt vor meiner Nase. Das hätte ich mir so nicht vorgestellt und bekomme Panik. Dann bemerkt er, dass ich eine Kandare im Mund habe. Er fummelt an meinem Geschirr herum und kann es nicht öffnen. Er stößt einen Fluch aus. Er geht nach hinten und zieht an meinem Pferdeschwanz. Der ist offensichtlich ebenso fest gesichert, all seine Bemühungen die Bänder zu lösen, scheitern. Er wird wütend.

„Merde!“

Jetzt packt er seinen Penis wieder ein und beginnt wie wild auf meinen Po einzupeitschen. Während all diesem Tun, hört die Frau nicht auf zu reiten, sie schreit jetzt vor Lust und ist kurz vor einem Orgasmus. Es ist einfach ein Wahnsinn, dem ich nichts entgegenzusetzen habe. Nur noch stechende Schmerzen spüre ich aus dem Bereich meines Hinterteils. Die Frau schreit laut ihren Höhepunkt hinaus. Verliere ich nun die Besinnung?

„SOFORT AUFHÖREN“, schreit Domina Theodora.

Sofort lässt der Mann von mir ab.

„Das war so nicht abgemacht, noch so ein Ding und ihr fliegt raus!“ Ihre Stimme klingt wie Stahl. Ich bin ihr ja so dankbar.

Die Frau wird losgebunden und das Pärchen verschwindet ziemlich schnell und ohne weitere Worte zu wechseln.
Die Domina kommt näher und berührt meinen Po leicht mit einer Reitgerte.

„Hng, Danke“, murmele ich.

„Danke lieber Deiner Josephine, das hast Du ihr zu verdanken“, sagt sie milde, gibt mir einen kleinen Klaps und verschwindet ebenfalls ohne ein Wort zu sagen. Meine Boxentür wird zugemacht und abgeschlossen. Ich bin jetzt sicher.

Ich fühle mich noch ganz benommen. Jetzt erst nehme ich den Lärm im übrigen Stall wahr. Es klingt so unwirklich. Kettengerassel, Peitschenhiebe, Rufe, Schreie, Lustlaute. Ein Irrenhaus, und ich bin mittendrin. Ich versuche mich ein wenig zu entspannen, bin aber wie in Trance. Fühle mich ein bisschen unwohl. Habe ich versagt?

Lange Zeit passiert nichts. Langsam werden die Geräusche weniger. Schließlich wird das Licht gelöscht, bis auf die funzelige Beleuchtung im Gang.

„Ruhe jetzt“, ruft jemand. Es wird still.

Die Zeit vergeht. Soll man so schlafen können und die Nacht verbringen?

Jemand kommt mit einer Taschenlampe. Öffnet das Gatter meiner Box. Es ist Lili.

„Komm, Pferdchen, für Dich ist das hier vorbei“.

Sie befreit mich von den Ketten und führt mich aus der Box.

„Einen Ritt schuldest Du mir aber noch“, sagt sie schnippisch.

Sie setzt sich in den Sattel und dirigiert mich den Gang zwischen den Boxen nach links hinunter bis zur weißen Mauer. Ob sie den Dildo benutzt weiß ich nicht, könnte aber sein, oder auch nicht. Weiß gar nichts mehr. Ist ja auch egal.

In der Sattelkammer befreit mich Lili behände von allem Geschirr, und auch die Stiefel ziehe ich aus. Ich bin völlig verschwitzt und verdreckt. Ich darf eine Dusche nehmen. Diesmal ohne Kette. Und den Kleppermantel soll ich dann wieder anziehen und auch die Stiefel.

Das Wasser ist total angenehm und erfrischend. Mein Po brennt, aber ich denke es ist nicht allzu schlimm. Der Gummimantel fühlt sich gut an. 

Erfrischt öffne ich die Tür des Badezimmers.

Da steht sie und strahlt mich an. Meine liebe Lady Josephine! Ich gehe auf die Knie und drücke mich fest an sie. Ich bin glücklich.

 

Kapitel 6: In der Jagdhütte

“Komm, lass uns gehen, Tina”, sagt Josephine leise.

Lady Josephine nimmt mich am Arm und drängt mich zum Ausgang.

„War gar nicht so einfach, Dich hier rauszubekommen. Jetzt gehen wir ein paar Schritte, und dann machen wir es uns gemütlich“.

Wir verlassen die Scheune und treten ins Freie. Es ist deutlich kälter geworden. Ich atme tief durch, eine angenehme Luft ist hier draußen. Der Mond scheint sehr hell – es müsste bald Vollmond sein – ein paar dunkle Wolken schieben sich davor. Dann ist es richtig dunkel. Ein Wind kommt auf, kühl und angenehm. Der Mond bricht erneut durch die Wolken.
Lady Josephine trägt ein schwarzes, enges Kleid von feinstem Leder und dazu passende Stiefel. Das Leder ist so dünn und fein, dass ich ihre Brustwarzen erkennen kann. Sie sieht fabelhaft aus. Sie trägt eine Handtasche und scheint sehr gut gelaunt zu sein, sie strahlt.

Wir gehen schweigend auf einem Feldweg, der von der Scheune weg etwas abwärts führt. Würde gerne so viel fragen, traue mich aber nicht. Ein dunkles Tannenwäldchen ist in der Entfernung zu sehen. Ich schaue zurück und sehe oben auf dem steilen Hügel ein Schloss, es ist ganz hell erleuchtet. Der Wind trägt Musik und Stimmen zu uns.

„Na, wie geht es Dir, Tina?“

„Eigentlich ganz prima“, sage ich strahle sie an.

„Was machen die Eisenbänder?“

„Hm, OK.“

„Morgen wirst Du auf dem Schloss Deinen Dienst antreten. Es gibt einen großen Event der BDSM Szene. Es kommen viele Leute.“

„Woraus besteht denn mein Dienst?“, frage ich.

„Das kann ich Dir nicht sagen. Aber mach Dir keine Sorgen. Du bist bestens vorbereitet und Du wirst alles gut meistern, so wie heute Abend. Ich bin ganz stolz auf Dich“.

„Danke, Herrin“.

Wir gehen weiter den Feldweg entlang und kommen in das Wäldchen. Der Wald ist stockfinster, doch das Mondlicht scheint stellenweise gleißend hell durch die Lücken der Tannen. Ein starker Kontrast. Ein Käuzchen schreit. Es duftet nach Tannennadeln.

„Wo gehen wir denn hin?“, frage ich.

„Sei nicht so ungeduldig, Zöfchen, das wirst Du gleich sehen. Warte mal.“

Lady Josephine bleibt stehen. Sie bückt sich, tastet nach meinem Keuschheitsgürtel und schließt ihn auf. Es ist ein befreiendes Gefühl.

„Gib ihn mir, den brauchst Du heute Abend nicht mehr zu tragen“, sagt sie.

Sie steckt den KG in ihre Handtasche. Sie greift unter meinen Mantel und massiert mich ein wenig. Ein irres Gefühl.

„Der arme Kleine“, sagt sie schmunzelnd.

Er bleibt nicht lange klein, was sie mit einem Blick anerkennend bemerkt.

Wir gehen schweigend weiter, kommen aus dem Wäldchen auf eine Lichtung und ich sehe vor uns im Mondlicht eine Blockhütte, aus der Rauch aufsteigt. Es ist ein verzaubernder Anblick, ein Augenblick für die Ewigkeit.

„Hier werden wir den Abend verbringen“, sagt Josephine.

Endlich allein mit meiner Herrin, denke ich und ein Glücksgefühl umströmt mich.

Wir erreichen die Tür, die in diesem Moment von innen geöffnet wird. Wir sind also doch nicht so allein, und ein wenig Enttäuschung macht sich in mir breit.

In der Tür steht ein mittelgroßer Mann in einem schwarzen Lack-Catsuit. Er trägt dieselben Eisenbänder wie ich. Seine Füße sind mit einer Kette aus wenigen schweren Eisengliedern verbunden. Vom mittleren der Glieder führt eine etwas schmälere lange Kette bis zu seinem Halsband. Auch die Hände sind durch eine kurze Kette verbunden. Ich sehe keine Schlösser oder verschließbare Glieder. Sind die Ketten angeschweißt?

Er trägt einen ledernen Kopfharnisch mit einem Knebel, einem Gummiball. Der Sklave schaut devot nach unten.

„Tina, das ist André. André, das ist Tina“, sagt Josephine mit fester Stimme.

„André war heute sehr böse zu seiner Herrin Alexa. Deshalb ist er in Ketten und geknebelt. Er wird uns heute Abend zur Verfügung stehen.“

André macht eine leichte Verbeugung.

„Wenn Du Dich gut aufführst, Sklave, werde ich vielleicht ein gutes Wort für Dich einlegen“.

Wiederum kommt es zu einer Verbeugung. Mir tut er irgendwie leid. Was hat er wohl verbrochen? Dann sehe ich aber in seine Augen, die von innen leuchten, und ich denke mir, dass er das alles wohl ganz fabelhaft findet.

In der Hütte ist es behaglich warm und es prasselt ein Feuer im offenen Kamin. Vor dem Kamin ist eine Couchgruppe, daneben ein Schaukelstuhl, dahinter ein Holztisch mit vier Stühlen. Etwas abgetrennt durch einen Tresen ist links davon eine Kochecke. Drei Türen gehen zu benachbarten Zimmern. An den Wänden hängen Geweihe von Hirschen und ein paar alte Gewehre. Trockenblumen und jede Menge Nippes. Vor dem Kamin liegt ein flauschiger Teppich. Ich vermisse nur noch den Tigerkopf.

Der Tisch ist gedeckt für Zwei mit Weingläsern und Tellern.

„Tina, Du brauchst definitiv etwas anderes zum Anziehen! Komm mit!“, sagt Josephine.

Sie führt mich in das benachbarte kleine Badezimmer. 

„Ich habe Dir hier ein paar Sachen zum Anziehen hingelegt. Schminke Dich, so wie ich es Dir beigebracht habe. Mache Dich hübsch für Deine Herrin. Dann wollen wir essen.“

Mit großer Freude betrachtete ich die Sachen, die für mich bereit liegen: Das Latex-Dienstmädchenkleid, die blonde Zöpfchen-Perücke und kurze Latex-Handschuhe mit abgeschnittenen Fingerspitzen sowie Lack-Pumps mit hohen Absätzen. Strümpfe sind nicht dabei, verständlich, denn das wäre schwierig mit den Fußbändern. Sogar an meine Siliconbrüstchen hat sie gedacht.

Schnell ziehe ich mich an, schwärze meine Wimpern, so wie sie es mir gezeigt hatte, ein bisschen Liedschatten, dann trage ich roten Lippenstift auf. Auch die Fingernägel bedürfen einer Ausbesserung.
Zum Schluss fülle ich die Luftballons am Waschbecken mit Wasser, nein, nicht zu groß, und stecke sie mir in den Ausschnitt. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Lady Josephine sitzt schon zu Tisch und erwartet mich. Kerzen sind angezündet. André rückt mir den Stuhl zurecht und ich setze mich ihr gegenüber.

Der Sklave gießt Rotwein in die Gläser und füllt noch zwei Wassergläser. Seine Ketten klimpern.

„Jetzt atme aber mal durch, Tina. Zum Wohl!“, prostet Josephine mir zu.

„Zum Wohl, liebe Herrin“, sage ich.

„Gut siehst Du aus, schön hast Du das gemacht“.

Ich werde rot, ergreife ihre rechte Hand und küsse sie.

Ein guter Tropfen. Ich betrachte das Etikett. Pinot Noir aus dem Elsass.

„Sind wir im El…“
„Schsch…“

„Ach Josephine, ich fühle mich hier ja so wohl. Was ist das denn morgen im Schloss?“

„Man erwartet eine Abordnung aus dem OWK. Da wird es ziemlich streng zugehen. Alles neu für Dich, aber es wird Dir gefallen, glaub mir. Du musst Dich nur recht gut unterordnen. Aber das kannst Du ja, oder?“

„Denke schon. Du hast mir ja auch schon viel beigebracht. Das heute Abend im Stall war sehr aufregend. Sehr bizarr, aber auch irgendwie gut.“

André bringt ein Körbchen Brot und eine kleine Platte mit Schinken und Käse. Ich habe großen Hunger und beginne hastig zu essen. Josephine schaut mir belustigt zu. Dann isst auch sie ein kleines Stück Brot mit Käse. Wir unterhalten uns leise, aber mit keinem Wort wird der Abend und der morgige Tag weiter erwähnt. Der Sklave sitzt abseits auf dem Stuhl und scheint sich nicht zu rühren.

„André, hole das Rauchzeug“, weißt Josephine ihn an.

Sofort springt der Sklave auf und bringt die Zigaretten für meine Herrin und für mich ein Päckchen Camel Filter, meine Lieblingsmarke. Ich bin ganz happy. André zündet unsere Zigaretten an und wir rauchen schweigend und genießen. Der Wein und das Nikotin entspannen mich. Draußen beginnt es zu winden und ich höre entfernt den Donner.

„Willst Du nicht endlich meine Füße begrüßen?“

Ich drücke die Zigarette aus und krieche unter den Tisch. Ich ergreife mit beiden Händen Josephines rechten Stiefel, drücke und küsse den Fuß und das Bein aus ganzem Herzen. Dann widme ich mich auch dem anderen Fuß. Das Leder ihrer Stiefel riecht herrlich. Mein Mund wandert abwechselnd ihre schönen Beine berührend und küssend langsam nach oben.

„Langsam, nicht so hastig, Tina. Komm, wir machen es uns bequem“.

Sie steht auf und ich folge ihr zum Schaukelstuhl.

„Zieh mir die Stiefel aus!“.

Nichts lieber als das öffne ich die Reißverschlüsse ihrer Lederstiefel und liebkose ihre Füße nacheinander mit Händen und mit dem Mund. Ich nehme ihre Zehen in den Mund, beiße ein wenig und lecke und küsse. Wieder wandert mein Mund die Beine hoch, bis zu ihrem engen Rock.

„Hilfst Du mir das Kleid auszuziehen, mein Zöfchen?“

Ich öffne den Reißverschluss am Rücken ihres wunderbaren Kleides, sie befreit sich aus den Ärmeln und  zieht es herunter und steigt aus. Eine wunderbare Korsage betont ihre Taille, die unter ihren schönen Brüsten endet und diese anhebt. Darunter Strumpfhalter und schöne Nylons.
Sie trägt ein knappes Lackhöschen. Ich bin verzaubert. Mein Penis ist sehr steif geworden.  

Der Sklave sitzt zwei Meter von uns entfernt und rührt sich nicht.

Ich knie vor meiner Herrin und drücke und küsse leidenschaftlich ihren Po. Einer Eingebung folgend, stehe ich auf und nehme von hinten beide Brüste in meine Hände und schmiege meinen Unterleib fest an sie.

„Wer um Himmels willen hat Dir das erlaubt, Du geiles Stück?“

Sie klingt sehr böse. Sofort lasse ich von ihr ab. Ich bin verunsichert. Ich schaue schuldbewusst nach unten.

„Das geht jetzt wirklich zu weit. Ich mache mir jetzt echt Sorgen wegen Morgen. Wenn Du Dich dort so ungezügelt verhältst, hast Du einen ganz schlechten Tag, das verspreche ich Dir“.

„Tut mir leid Herrin“.

„Dann tue einfach was ich Dir sage, und nicht mehr“.

„Ja Herrin.“

Josephine holt aus einer Ecke eine Spreizstange aus Holz.

„Knie Dich hin. Hände auf den Rücken.“

Ich tue wie geheißen. Mit Karabinerhaken, die dort bereits angebracht sind,  befestigt sie meine Füße an beiden Enden der Stange. Meine Beine sind nun weit gespreizt. Nun nimmt sie nacheinander meine Armgelenke, zieht sie ganz nach hinten und befestigt diese ebenfalls an denselben Karabinerhaken. Es zieht in allen Gliedern und Gelenken.

Sie nimmt eine Peitsche, tritt hinter mich und hebt mein Röckchen hoch. Doch dann legt sie die Peitsche wieder weg.

„Hast Du Ärger gehabt, im Stall?“

„Nichts weiter“.

Lady Josephine setzt sich wieder in den Schaukelstuhl und rückt ihn so zurecht, dass mein Kopf jetzt zwischen ihren Beinen ist.

„So, jetzt kannst Du nur noch tun, was ich Dir befehle“.

„Danke, Herrin, ich werde alles tun, was Du möchtest“.

„Dann zeige mir, was Deine Zunge und Dein großer Mund alles können“.

Sie nimmt meinen Kopf in beide Hände, zieht ihn zwischen ihre Schenkel und führt mich dorthin, wo ich aufgeregt und hingebungsvoll zu lecken und zu küssen beginne. Sie beginnt sachte mit dem Stuhl zu schaukeln. Ich bekomme kaum Luft. Immer wieder gewährt sie mir eine kleine Pause.

„André, möchtest Du Dich nicht ein wenig um Tina kümmern?“

Ich mache weiter, doch bemerke ich Kettengerassel und wie der Sklave sich mir von hinten nähert und mich an Armen und Beinen berührt, ganz sachte und vorsichtig, doch immer weiter, bis er schließlich Hoden und Penis zärtlich streichelt. Ich bin völlig hin und weg und geil und fahre fort mit immer größerem Verlangen, meine Herrin zu verwöhnen und dorthin zu führen, wo ich bald sein werde. 
Ich spüre wie sich der Orgasmus in Wellen nähert. Ich bin völlig willenlos und wehrlos und voller Lust. Alles um mich herum verschwindet, das Denken hat schon lange ausgesetzt, bin schwerelos – und geil …

Urplötzlich erhellt ein gleißend grelles Licht die Hütte, sofort gefolgt von einem ohrenbetäubenden Donnerschlag. Ein Fensterflügel schlägt auf und eine Windböe fegt durch den Raum. Glas zerspringt.
All das setzt unserem lustvollen Spiel ein jähes Ende.

André springt sofort auf und schließt das Fenster. Es folgen weitere Blitze und Donner. Es stürmt.  Josephine befreit mit von der Stange und zieht sich dann eine lange Strickjacke an. Draußen beginnt es wie aus Kübeln zu gießen.
Der Sklave beseitigt die zerbrochenen Gläser und räumt auf. Josephine führt mich nach draußen.

Wir setzen uns auf ein Bänkchen unter dem Vordach. Wir rauchen und sehen dem Regen zu. Das Wasser läuft in dicken Strahlen vom Dach herunter.

„Das war so unglaublich schön, Josephine“, sage ich.

„Ja, das war es, Tina“.

Nach einer Weile sagt Josephine: „Komm, lass uns reingehen. Es ist schon nach Mitternacht“.

Wir gehen nach drinnen. André ist emsig bei der Arbeit und hat schon fast alles aufgeräumt.

„Geh ins Badezimmer, zieh Dich ganz aus und mache Dich frisch“.

Ich ziehe mich aus und lege das Kleidchen und die anderen Sachen sorgfältig zusammen, wasche mich mit kaltem Wasser und lösche meinen Durst am Wasserhahn.

Josephine führt mich in eine Kammer mit einem langen stabilen Holzbett.

„Leg Dich auf das Bett, auf den Rücken, Tina“.

Josephine kettet meine Arm- und Fußgelenke zusammen und fixiert sie jeweils an einem Ring am Kopf- und Fußende des Bettes. So kann ich mich wenigstens umdrehen, denke ich.

Sie deckt mich mit einer dünnen Decke zu, gibt mir einen Gutenachtkuss auf die Wange und löscht das Licht.

„Gute Nacht, liebe Tina, schlaf gut, bis morgen“.

„Gute Nacht Herrin – und vielen Dank für alles“.

Ich höre dem Regen zu, der auf das Dach trommelt und schlafe ein. 

Heftige Träume kommen und gehen. Ich bin mit den Armen an die Decke gehängt und stehe auf meinen Fußzehen. Domina Theodora peitscht mich erbarmungslos aus. Francois lacht dreckig. Ich sehe Jaques mit Eisenbändern: „Komm mein Täubchen“. Und den Gast, der es nun schafft, seinen Penis ganz in meinen Mund zu stecken. Ich würge und wache schweißgebadet auf.

Es ist ganz dunkel und still. Ich schaffe es, mich auf den Bauch zu drehen, die Decke ist natürlich weg.  Ich falle in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

 

Fortsetzung hier...

 

 

DOMINA BDSM & FETISCH ATELIER LADY JOSEPHINE
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